Lago di Garda

Einzigartig in der Welt

Der Gardasee umfasst ein großräumiges Gebiet das von der Pianura Padana bis zu den ersten Alpentälern reicht und geprägt ist von einem milden, kontinentalen Klima, dies jedoch durch die großen Wassermassen abgemildert wird, so dass gebietsweise das Klima als submediterran bezeichnet wird.

Die Niederschlagsmenge ist gut verteilt, mit einem Minimum an Regenfällen im Winter, während es im Sommer zu kräftigen Gewittern kommen kann, speziell im Monat August. Im Winter sind die Temperaturen nicht so tief wie in den umliegenden Zonen und Niederschläge sind eher selten. Nebel bildet sich nur in den Gebieten am unteren Teil des Gardasees.

 


Direkt an der Küste gibt es kaum Frost, das sind höchst seltene Ausnahmeerscheinungen, wie etwa im Jahre 1709 , damals war der See ganz zugefroren.

Der Gardasee ist ein See der von Nord nach Süd zur Pianura Padana positioniert ist. Deshalb sind viele der typischen Winde ein Resultat des Unterschieds der atmosphärischen Bedingungen zwischen dem unteren und oberen See. Das ist auch der Grund, weshalb die abfallenden Winde von den Bergen morgens in Richtung Pianura wehen und dann am Nachmittag entgegengesetzt, in Richtung zu den Bergen. Die enge Form des Seebeckens beeinflusst zudem diese Windströmungen, von denen viele periodisch oder sogar täglich stattfinden.
Durch die Folgen der Eiszeit war anfänglich die Vegetation gleich dem kontinentalen Europa. Nach der riesigen Überschwemmung im VII Jahrhundert verlagerte sich die Waldgrenze nach oben, und die Vegetation am See begann sich in unterschiedlicher Weise zu charakterisieren. Es entwickelten sich Pflanzen die kultiviert wurden, wie zum Beispiel Kastanien-, Nuss- oder Olivenbäume, Rebstöcke und Zerealien. Gleichzeitig entwickelten sich, dank des submediterranen Klimas an der Küste und in dem alpinen Klima auf den Bergen, auch viele wildwachsende Kräuter, die aus Sicht der Botaniker außergewöhnlich sind.